Interview mit Dr. Med. Petr Uher

Interview mit Dr.med Petr Uher PhD, leitender Arzt und Geschäftsführer der Klinik für Reproduktionsmedizin und Genetik Karlsbad fertility.

Seit wann arbeiten Sie im Bereich der Reproduktionsmedizin?

Der Reproduktionsmedizin widme ich mich schon seit 1983. Ich war damals als junger Arzt in einem Team unter der Leitung des Prof. Pilka, dem Begründer der Reproduktionsmedizin in der tschechischen Republik, tätig.

Wir haben damals an der Frauenklinik in Brünn das erste Baby mithilfe von reproduktionsmedizinischen Maßnahmen in Osteuropa zu Welt gebracht, gleichzeitig wie in Österreich oder Italien. Es war damals ein riesen Fortschritt um Menschen zu helfen die auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen konnten. Seit diesem Zeitpunkt hat mich dieser Bereich auch nicht mehr losgelassen.

Warum haben Sie Ihr eigenes Institut gegründet?

Bis ich meine eigenen Institute gegründet habe, habe ich schon als leitender Arzt in anderen Kliniken gearbeitet. Unter anderem war ich als leitender Arzt in Österreich, Deutschland und Tschechien für das IVF Institut Zech tätig.

Mit der Zeit hatte ich eigene Vorstellungen von einem perfekten IVF Institut. Mir war klar das ich in der Lage bin ein Zentrum zu gründen, dass spitzenmäßige

Medizin mit hoch-entwickelter Technik und vor allem auch menschlichem Zugang zu den Patienten verbindet. Diese Ideale wollte ich mit einem Team verwirklichen das professionell und international ist und in der Lage ist die Patienten wirklich individuell zu sehen, mit dem Ziel Ihnen absolut die beste Behandlung zu ermöglichen.

Ich bin sehr stolz darauf, dass mir das in Karlsbad sowie später in in Prag gelungen ist.

Warum haben Sie gerade Karlsbad als Standort für Ihre Klinik ausgesucht?

Das kommt vor allem daher, weil ich jahrelang im deutschsprachigem Raum als Reproduktionsmediziner gearbeitet habe. Ich wollte auch weiterhin deutsche Patienten betreuen und Karlsbad ist ein sehr nahe der deutschen Grenze gelegener international anerkannter Kurort der insbesondere auch auf internationales Klientel spezialisiert ist.

Wieviele Paare behandeln Sie ca. im Jahr?

Es sind wahrscheinlich so um die 800-1000 Paare. Nicht alle aber brauchen sofort eine künstliche Befruchtung. Je nach gesundheitlichen Lage der Patienten versuchen wir zunächst verschiedene endokrinologische Maßnahmen oder andere alternativen Therapien.

Darüber hinaus haben wir eine sehr erfolgreiche Humangenetische Abteilung, mit eigenem selbständigen Labor sowie einem selbständige Pränataldiagnostik Bereich, somit behandeln wir viele Patienten auch in den ersten Monaten der Schwangerschaft.

Gibt es eine Art typischer Patient in der Klinik Karlsbad fertility?

Nein es gibt keine typischen Patienten. Jeder Patient und seine Problematik ist für mich völlig individuell.

Allerdings muss ich sagen, dass die Anzahl der Patienten ansteigt, die schon in anderen Kliniken erfolglose Behandlungen hinter sich haben. Es sind meistens ältere Frauen so zwischen 35-40. Mittlerweile habe ich das Gefühl, das wir zu Spezialisten für diesen Bereich geworden sind, ohne das wir das angesteuert haben. Ich bin allerdings auch besonders froh gerade diesen Frauen und Paaren zu Ihrem Glück verhelfen zu können.

Mittlerweise gibt es dutzende von Klinik in Tschechien, Spanien Österreich etc. wieso sollten die Patienten gerade Ihre Klinik auswählen?

Da gibt es für mich viele Gründe (schmuzelt). Nein im Ernst, wie Sie sagen es gibt tatsächlich viele Kliniken und viele Angebote und ich denke es ist auch tatsächlich schwer sich für eine Klinik zu entscheiden. Letztendlich ist die Entscheidung auch sehr subjektiv und natürlich muss auch das Patienten-Arzt Verhältnis stimmen. Ich denke ich kann den Patienten nur garantieren das wir hier tatsächlich hoch-professionelle Medizin machen und das für die Menschen. Leider muss ich sagen, dass jetzt zunehmend Kliniken in den Händen von Investoren sind, was ich nicht so positive sehe. Ich denke nur jemand der sich tatsächlich mit Medizin auskennt, ist in der Lage ein für die Patienten qualitatives Zentrum zu führen.

Gibt es auf medizinischer Basis Unterschiede zwischen Kliniken?

Sicherlich variieren die medizinischen Möglichkeiten und Technologien zwischen Kliniken. Beispielsweise führen wir in unserem Institut im Gegensatz zu manchen anderen Kliniken nicht nur eine so genannte verlängerte Kultivierung bis zum 3 Tag durch, sondern eine 5 -tägige Selektion den Embryonen bis zu einer Blastozyste. Die Vorteile einer Kultivierung der Blastozysten bis zum 5ten Tag, darüber hinaus noch mithilfe des Embryoskopes, sind enorm.

Sie legen viel wert auf ein optimales Team sowie Teamarbeit, aus welchen Personen besteht ihr Team?

Sie haben recht, für mich war es sehr wichtig ein Team zusammenzustellen, welches den Patienten eine optimale und komplexe Behandlung ermöglicht. Unsere Klinik besteht daher nicht nur aus Experten im Bereich der Reproduktionsmedizin wie Dr. Stuksova und Dr. Malimanek aber auch hervorragenden Medizinern im Bereich der Genetik und Embryologie. Ich denke es ist wichtig, dass alle diese Bereiche in unserem Institut abgedeckt werden, denn nur so kann ich eine ideale Behandlung garantieren. Darüber hinaus haben wir uns nun auch entschieden unsere Kompetenzen zu verbreiten und haben eine Spezialistin der alternativen Medizin in unser Team geholt.

Was würden sie als den größten Erfolg Ihrer Tätigkeit betrachten?

Dadurch, dass ich das Glück habe fast täglich Patienten zu Ihrem Familienglück verhelfen zu können, erlebe ich jeden Tag die größten Erfolge.

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